Produktgalerie

Virtueller Wassergehalt ausgewählter Produkte (weltweite Mittelwerte)

Obst & Gemüse brauchen generell deutlich weniger Wasser bei der Produktion als tierische Produkte. Große Unterschiede macht aber auch hier die Herkunft. Der Kauf von Obst und Gemüse der Saison aus dem Inland bzw. aus der Region ist nicht nur wasserschonend, sondern auch insgesamt ökologisch sinnvoll.

Möhren | Spargel
Tomate | Banane
Erdbeere | Apfel
Im Durchschnitt rund 22 kg Tomaten isst jeder Deutsche pro Jahr, davon knapp die Hälfte als frische Tomaten. Eine 70 Gramm leichte Tomate steht für 13 Liter virtuelles Wasser, hinter den 22 kg Durchschnittsverzehr stecken rd. 4.000 Liter Wasser. Jedoch werden nur 6 % der in Deutschland vermarkteten Tomaten auch dort produziert. Ein großer Teil der importierten Tomaten wird mithilfe künstlicher Bewässerungssysteme im wasserarmen Süden Spaniens angebaut.
Die Banane ist unter den Früchten das wichtigste Welthandelsgut. Zu den Hauptanbaugebieten gehören vor allem Mittel- und Südamerika, Zentralafrika und Südwestasien. Die Pflanze benötigt große Mengen an Wasser. Bananen werden grün geerntet, unter reifeverzögernden Bedingungen transportiert und erst im Bestimmungsland kontrolliert zur Reife gebracht. Im konventionellen Bananenanbau werden häufig große Mengen an Pestiziden ausgebracht. Die Kosten für Pflanzenschutzmaßnahmen machen bis zu einem Drittel des Handelspreises aus. Dabei eignen sich Bananen besonders gut für den Bioanbau in Umwelt schonenden Mischkulturen.

Datenquelle: www.waterfootprint.org  
Weitere Informationen: VDG-Broschüre "Virtuelles Wasser - versteckt im Einkaufskorb"
Tipps für den Einkauf:
VDG-Ratgeber "Virtuelles Wasser - Weniger Wasser im Einkaufskorb" und im Bereich Ratgeber auf dieser Internetseite.