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Virtueller Wassergehalt ausgewählter Produkte (weltweite Mittelwerte)

Grundnahrungsmittel

Grundnahrungsmittel sind schon wegen der weltweit benötigten Mengen von besonderer Bedeutung für die Nutzung der Wasserressourcen. Da viele Grundnahrungsmittel auch als Tierfutter eingesetzt werden, entsteht hier oft eine Konkurrenz zwischen menschlicher – oft kleinbäuerlicher – Grundversorgung und der Fleischproduktion in den reichen Ländern.

Mais | Kartoffeln
Weizen | Hirse
Reis | Soja
Die Reisproduktion benötigt weltweit jährlich 1.350 Mrd. m³ Wasser und damit 21 % des für Feldfrüchte aufgewendeten Wassers. Hinter 1 kg ungeschältem Reis verbergen sich zwar nur 2.300 l, doch entsteht ein Verlust in Höhe von einem Drittel des Gewichts beim Schälen der Körner. In China ist der Anteil künstlich bewässerter Reisfelder relativ hoch, während in Indien der Reis überwiegend dort angebaut wird, wo genügend Wasser vorhanden ist. Der Reishandel sorgt für insgesamt 75 Mio. m³ Austausch von virtuellem Wasser.
290 Mrd. m³ Wasser stehen hinter der jährlichen weltweiten Produktion von Soja. Bei dieser Frucht ist die Konkurrenz zwischen menschlicher Ernährung und Futtermittelindustrie besonders groß. Als Eiweißlieferant von erheblicher Bedeutung, gilt der Sojaanbau weltweit als profitables Exportprodukt für die Futtermittelindustrie in den reichen Ländern.

Datenquelle: www.waterfootprint.org  
Weitere Informationen: VDG-Broschüre "Virtuelles Wasser - versteckt im Einkaufskorb"
Tipps für den Einkauf:
VDG-Ratgeber "Virtuelles Wasser - Weniger Wasser im Einkaufskorb" und im Bereich Ratgeber auf dieser Internetseite.