Produktgalerie

Virtueller Wassergehalt ausgewählter Produkte (weltweite Mittelwerte)

Industrieprodukte Der Wasserfußabdruck ist nicht nur ein Maß für den Wassereinsatz in landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Nahrungsmitteln. Erstaunliche Zahlen für den Einsatz virtuellen Wassers ergeben sich auch für Industrieprodukte, die wir normalerweise nicht unmittelbar mit Wasser in Verbindung bringen. Als Daumenregel gilt: pro US-Dollar Warenwert kostet ein Industrieprodukt aus den USA 100 l, aus Westeuropa ca. 50 l und aus dem asiatischen Raum ca. 20 l virtuelles Wasser.
und so weiter … Viele Produkte in unserem Alltag dienen nicht der direkten Befriedigung grundlegender Bedürfnisse, sondern sind mehr Ausdruck eines Modebewusstseins, z.B. Kleidung und Accessoires.

Auto | PC
Papier | Leder
Jeans | Hamburger
Hinter einem DIN-A4-Blatt Papier á 80 g/m² stecken rund 10 l Wasser. Dieser Wert gilt für Papier, welches aus Holz als Faserrohstoff hergestellt wurde. Für die Aufbereitung von Altpapier zu Recyclingpapier werden dagegen nur etwa 20 l Wasser pro kg benötigt.
Nach den Werten für Rindfleisch überrascht es nicht, dass die Menge virtuellen Wassers für Leder in einer ähnlichen Größenordnung liegt. Über die beim Fleisch genannten Zahlen hinaus ist für die Weiterverarbeitung des Leders zusätzliches Wasser nötig.

Datenquelle: www.waterfootprint.org  
Weitere Informationen: VDG-Broschüre "Virtuelles Wasser - versteckt im Einkaufskorb"
Tipps für den Einkauf:
VDG-Ratgeber "Virtuelles Wasser - Weniger Wasser im Einkaufskorb" und im Bereich Ratgeber auf dieser Internetseite.