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Virtueller Wassergehalt ausgewählter Produkte (weltweite Mittelwerte)

Grundnahrungsmittel sind schon wegen der weltweit benötigten Mengen von besonderer Bedeutung für die Nutzung der Wasserressourcen. Da viele Grundnahrungsmittel auch als Tierfutter eingesetzt werden, entsteht hier oft eine Konkurrenz zwischen menschlicher – oft kleinbäuerlicher – Grundversorgung und der Fleischproduktion in den reichen Ländern.

Mais | Kartoffeln
Weizen | Hirse
Reis | Soja
Der Maisanbau benötigt weltweit 550 Mrd. m³ Wasser und damit 9 % des für Feldfrüchte verwendeten Wassers. Zu den großen Maisproduzenten gehören Kanada, die USA und Argentinien. In Kanada ist der Einsatz von Bewässerung für den Maisanbau am geringsten. Erhebliche Maisexporte gehen nach Japan, Korea, Mexiko, Taiwan und Ägypten. Die Bedeutung von Mais als Energiepflanze (Bioethanol) wird in den nächsten Jahren zunehmen.
Eine Tüte Kartoffel-Chips mit 200 g hat einen Wasserfußabdruck von 185 Litern. Größter Kartoffelproduzent ist China. In Asien und Lateinamerika ist ein deutlicher Anstieg, in Westeuropa eine sinkende Produktion zu beobachten. Ägypten, Algerien und Marokko sind in den letzten Jahren ein wichtiger Produzent von Frühkartoffeln in den Wintermonaten geworden. Dieses Exportgeschäft wird mit hohem Aufwand für die Bewässerung bezahlt.

Datenquelle: www.waterfootprint.org  
Weitere Informationen: VDG-Broschüre "Virtuelles Wasser - versteckt im Einkaufskorb"
Tipps für den Einkauf:
VDG-Ratgeber "Virtuelles Wasser - Weniger Wasser im Einkaufskorb" und im Bereich Ratgeber auf dieser Internetseite.