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Virtueller Wassergehalt ausgewählter Produkte (weltweite Mittelwerte)

Industrieprodukte Der Wasserfußabdruck ist nicht nur ein Maß für den Wassereinsatz in landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Nahrungsmitteln. Erstaunliche Zahlen für den Einsatz virtuellen Wassers ergeben sich auch für Industrieprodukte, die wir normalerweise nicht unmittelbar mit Wasser in Verbindung bringen. Als Daumenregel gilt: pro US-Dollar Warenwert kostet ein Industrieprodukt aus den USA 100 l, aus Westeuropa ca. 50 l und aus dem asiatischen Raum ca. 20 l virtuelles Wasser.
und so weiter … Viele Produkte in unserem Alltag dienen nicht der direkten Befriedigung grundlegender Bedürfnisse, sondern sind mehr Ausdruck eines Modebewusstseins, z.B. Kleidung und Accessoires.

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Die Herstellung von Kleidung aus Baumwolle schlägt mit weltweit durchschnittlich 11.000 l/kg an virtuellem Wasser zu Buche. 85 % der Wassermenge ist für die Herstellung der Baumwolle erforderlich und davon weit mehr als die Hälfte für die Bewässerung der Felder. Die restlichen 15 % sind für alle weiteren Verarbeitungsschritte notwendig. Die Baumwollproduktion benötigt weltweit 50 Mrd. m³ virtuellen Wassers und damit 3,5 % der gesamten für Feldfrüchte benötigten Menge.
Für den kleinen Hunger zwischendurch ist der Wasserfußabdruck doch beträchtlich! Den größten Teil dieser Wasserfracht verursachen die Rindfleischbouletten von 150 g (ca. 2.200 l). Ein reichhaltiges Hotelfrühstück kommt dagegen auf knapp 1.300 l virtuelles Wasser.

Datenquelle: www.waterfootprint.org  
Weitere Informationen: VDG-Broschüre "Virtuelles Wasser - versteckt im Einkaufskorb"
Tipps für den Einkauf:
VDG-Ratgeber "Virtuelles Wasser - Weniger Wasser im Einkaufskorb" und im Bereich Ratgeber auf dieser Internetseite.