Produktgalerie

Virtueller Wassergehalt ausgewählter Produkte (weltweite Mittelwerte)

Industrieprodukte Der Wasserfußabdruck ist nicht nur ein Maß für den Wassereinsatz in landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Nahrungsmitteln. Erstaunliche Zahlen für den Einsatz virtuellen Wassers ergeben sich auch für Industrieprodukte, die wir normalerweise nicht unmittelbar mit Wasser in Verbindung bringen. Als Daumenregel gilt: pro US-Dollar Warenwert kostet ein Industrieprodukt aus den USA 100 l, aus Westeuropa ca. 50 l und aus dem asiatischen Raum ca. 20 l virtuelles Wasser.
und so weiter … Viele Produkte in unserem Alltag dienen nicht der direkten Befriedigung grundlegender Bedürfnisse, sondern sind mehr Ausdruck eines Modebewusstseins, z.B. Kleidung und Accessoires.

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Papier | Leder
Jeans | Hamburger
Von der Rohstoffgewinnung bis zur Endmontage werden ungeheure Wassermengen benötigt. Der Einsatz von Aluminium, hochwertigen Kunststoffen, immer umfangreicherer Elektronik – auch zur Kraftstoffeinsparung – ist nur ein Teil der Erklärung. Natürlich gibt es hier große Schwankungen je nach Fahrzeuggröße und Ausstattung.
Die elektronischen Komponenten des Computers bestehen nicht nur aus sehr wertvollen und seltenen Rohstoffen, sondern können auch nur mit erheblichem Wasseraufwand gewonnen und verarbeitet werden. Allein hinter einem Mikrochip, der kaum noch sichtbar ist, stecken schon 32 l virtuelles Wasser. Auch dies ist ein Grund dafür, dass viele elektronische Erzeugnisse außerhalb der Industrieländer gefertigt werden.

Datenquelle: www.waterfootprint.org  
Weitere Informationen: VDG-Broschüre "Virtuelles Wasser - versteckt im Einkaufskorb"
Tipps für den Einkauf:
VDG-Ratgeber "Virtuelles Wasser - Weniger Wasser im Einkaufskorb" und im Bereich Ratgeber auf dieser Internetseite.